Post-Operativ

Schon über vier Wochen ist es jetzt her, aber die Emotionen schwappen noch immer hoch, wenn ich an Frankfurt denke. Doch meine zwei geplanten Laufpause-Wochen musste ich krankheitsbedingt verlängern.

Eine OP am Fuß wurde in diesen Tagen unausweichlich, wenn ich diese nicht in die neue Laufsaison schleppen wollte. Doch mit der damit einhergehenden Laufpause von über zwei Wochen hatte ich eigentlich nicht ganz gerechnet. Allerdings genügte es nicht, nur ein paar Tage die Füße still zu halten.

Am Sonntag traute ich mich dann endlich wieder, jedoch nur aufs Laufband, da ich nicht sicher sein konnte, ob mein Fuß eine Strecke draußen aushalten würde. Nun, es lief recht gut, eine halbe Stunde hielt ich gut durch. Aber Laufband ist eben Laufband.

Ich musste mir schon die Frage stellen, wie sich das manche Mitsportler freiwillig antun können. Stupide tritt man auf der Stelle und die Zeit mag kaum voranschreiten. Durch die genauen Anzeigen gerät man auh ständig in Versuchung, den Fortschritt zu begutachten. Und überrascht war ich, dass ich zum ersten Mal seit Jahren wieder eine satte halbe Stunde für 5 Kilometerchen benötigte und trotzdem völlig verschwitzt und aus der Puste war. Nein, Studiolaufen ist nicht meins, war nie meins und wird es nicht werden.

Nur, ehrlich gesagt: Gut getan hat es ja trotzdem. Und beinahe etwas Spaß. Jetzt wird es einfach wieder Zeit, Asphalt oder Kies unter den Sohlen zu spüren!

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