Mein Weg zum Marathon (5): Langsamer Dauerlauf

Mein erster Zwei-Stunden-Lauf stand laut Trainingsplan für meine dritte Woche an, nach einer 50-60-30-Minuten-Woche. Mit großem Erstaunen stellte ich fest, dass die Anforderung „langsam laufen, so dass man stets das Gefühl hat, schneller sein zu können“ schwieriger umzusetzen ist als gedacht.

Mit einer Pace so um die sechs Minuten trabte ich also gemütlich meine Runde und schaffte so knappe 20 Kilometer. Wenn ich bedenke, dass mein letzter Halbmarathon bei 1:45 Stunden lag… Stetig bremste mich aber eine freundliche Stimme aus und forderte, nicht schneller zu werden. Gar nicht so einfach.

Natürlich, bergauf kam ich dem gerne nach, aber bei den Teilstücken, die eben und schnurgerade waren musste ich mich wirklich beherrschen, nicht in mein übliches Tempo zu fallen. Und ich dachte, nur schnell sein ist anstrengend!

Zum ersten Mal hatte ich auch einen Trinkgürtel dabei und darf feststellen: Auch wenn dort drei kleine Fläschchen mit rund 100 ml Inhalt Platz finden, ist das insgesamt zu wenig Flüssigkeit im Gepäck für zeitlich längerdauernde Strecken. Für den ersten Dreistundenlauf habe ich mir also erstmal einen Trinkrucksack für Läufer spendiert. Ich bin gespannt, wie es sich damit laufen lassen wird!

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