Mein Weg zum Marathon (4): Strukturierung

Die Zeit rast: Schon ist die zweite Trainingswoche vorbei! Langsam gewöhne ich mich an die vier Laufeinheiten und stelle hocherfreut fest, dass die Nebenwirkung, essen was schmeckt und soviel, wie man will, bereits einsetzt. Herrlich!

Aber es wird Zeit, dass ich meine Läufe auch so gestalte, dass sie abwechslungsreich und interessant bleiben. Meine zweite Woche sah einen 60er – ein 90er Intervall – einen 30er und einen 90er Lauf vor. Meine Runde am Dienstag verortete ich einfach mal in den Wald, wo ich eine Stunde querfeldein vor mich hin trabte. Nach einem Abstecher durch ein dorniges Gebüsch kam ich blutend aber glücklich zu Hause an. Bis auf den Teil mit den Dornen werde ich das gerne regelmäßig wiederholen und erkunden, welche Wege und Trampelpfade es noch so gibt.

Der Intervalllauf hat den Donnerstag schon dem Namen nach interessant gemacht: Zehn schnelle drei Minuten wurden von erholenden zweiminütigen Laufpausen unterbrochen. Passt. Und die halbe Stunde am Samstag verbuchte ich als Sprint-Einheit, bevor der längere Lauf am Sonntag bei besten Laufbedingungen mich auf einen Rundweg durch die Stadt führte. Wenn ich die nächsten drei Monate ähnlich interessant gestalte, dürfte die Vorbereitungszeit ein kurzweiliges Vergnügen werden.

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